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Autor Thema: Die Zukunft der Ybbstalbahn  (Gelesen 6114 mal)
Lokalbahner
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« Antwort #240 am: So, 28.02.2010 19:37 »


@ Lokalbahner: Alle meine bisherigen Gespräche, die ich bisher mit Landespolitikern und den Bürgermeistern des Ybbstales über die Zukunft der Ybbstalbahn geführt habe, haben gar nichts bewirkt. Die negative Einstellung zur Bahn hat sich schon tief in den Köpfen der Politiker eingenistet. Auch der SPÖ-Bürgermeister von St. Georgen am Reith, der selber ÖBB-Bediensteter ist und mit dem ich erst am vergangenen Montag über das Schicksal der Ybbstalbahn gesprochen habe, hat schon resigniert. 

dr. bahnsinn

Ist sattsam bekannt, wir können daher gespannt warten, wann dort die Suderei über die eingestellte Bahn beginnen wird - und die wird kommen!  
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Die DB hat die Weißwurst, die ÖBB eine Debreziner


« Antwort #241 am: So, 28.02.2010 19:41 »

Ist sattsam bekannt, wir können daher gespannt warten, wann dort die Suderei über die eingestellte Bahn beginnen wird - und die wird kommen!  
Ca. 1-2 Jahern nachdem die Bahn eigestellt wurde und der Bus doch nicht das gelbe vom Ei ist und der Straßenverkehr trotz aldem zugenommen hat.......
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Der Kritiker ist derjenige, der gackert, wenn andere Hühner Eier legen.......

Man kann ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht.
(Heinz Rühmann)
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« Antwort #242 am: So, 28.02.2010 22:42 »

Alle meine bisherigen Gespräche, die ich bisher mit Landespolitikern und den Bürgermeistern des Ybbstales über die Zukunft der Ybbstalbahn geführt habe, haben gar nichts bewirkt. Die negative Einstellung zur Bahn hat sich schon tief in den Köpfen der Politiker eingenistet.

Warum nicht an der Basis beginnen ?  Bei Gasthöfen, Hoteliers, Bootsverleih in Lunz etc. ?  Dort die Stimmung ausloten, Möglichkeiten erörtern und dann mit einigen Vertretern zum jeweiligen Bgm. gehen. Wäre ein möglicher Beginn zu einer Wende zum Besseren.
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« Antwort #243 am: Mo, 08.03.2010 15:58 »

Alle meine bisherigen Gespräche, die ich bisher mit Landespolitikern und den Bürgermeistern des Ybbstales über die Zukunft der Ybbstalbahn geführt habe, haben gar nichts bewirkt. Die negative Einstellung zur Bahn hat sich schon tief in den Köpfen der Politiker eingenistet.

Warum nicht an der Basis beginnen ?  Bei Gasthöfen, Hoteliers, Bootsverleih in Lunz etc. ?  Dort die Stimmung ausloten, Möglichkeiten erörtern und dann mit einigen Vertretern zum jeweiligen Bgm. gehen. Wäre ein möglicher Beginn zu einer Wende zum Besseren.

Damit hätte man schon beginnen müssen als der Betrieb dort noch "heil" war! Dann hätte man vielleicht noch etwas Potenzial aus der damals schon totgesagten Strecke holen können.  Aber selbst zu dem Zeitpunkt machte es den Anschein dass den Gemeinden im Ybbstal die Bahn mehr als nur egal ist! Abgesehen davon sind das Ybbstal, das Land NÖ, die ÖBB, … selber Schuld das die Bahn kaum genutzt wird / wurde. Einerseits die Strecke und den Betrieb derartig verschludern lassen und andererseits auch kaum etwas fürs Bekanntwerden eines solchen Eisenbahnbetriebes zu machen kann auch nicht zu mehr führen als wie es bis zum Schluss war … sprich, ein "Bähnle" für ein Paar "Freaks" (wie z.B: mich), Ausflügler, Pensionisten, Schüler, …

Jetzt wo sie "endlich" kaputt ist und das Land NÖ sein Buskonzept umwälzen kann wird dort genau kein einziger Zug mehr fahren und es wohl kaum noch Sinn machen Wirten, den Bootsverleih oder sonst jemanden anzusudern ...

Ich bin auf jeden Fall froh dass ich in den letzten Jahren noch ein paar Mal im Ybbstal war und somit sagen kann dass ich die Bahn nicht als "Begleitfotograf" auf der Straße, sondern als Fahrgast im Zug erlebt habe …
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dr. bahnsinn
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Die Donau ohne Donauuferbahn? Undenkbar!


« Antwort #244 am: Mo, 08.03.2010 16:23 »

Alle meine bisherigen Gespräche, die ich bisher mit Landespolitikern und den Bürgermeistern des Ybbstales über die Zukunft der Ybbstalbahn geführt habe, haben gar nichts bewirkt. Die negative Einstellung zur Bahn hat sich schon tief in den Köpfen der Politiker eingenistet.
Warum nicht an der Basis beginnen ?  Bei Gasthöfen, Hoteliers, Bootsverleih in Lunz etc. ?  Dort die Stimmung ausloten, Möglichkeiten erörtern und dann mit einigen Vertretern zum jeweiligen Bgm. gehen. Wäre ein möglicher Beginn zu einer Wende zum Besseren.
Damit hätte man schon beginnen müssen als der Betrieb dort noch "heil" war! Dann hätte man vielleicht noch etwas Potenzial aus der damals schon totgesagten Strecke holen können.  Aber selbst zu dem Zeitpunkt machte es den Anschein dass den Gemeinden im Ybbstal die Bahn mehr als nur egal ist! Abgesehen davon sind das Ybbstal, das Land NÖ, die ÖBB, … selber Schuld das die Bahn kaum genutzt wird / wurde. Einerseits die Strecke und den Betrieb derartig verschludern lassen und andererseits auch kaum etwas fürs Bekanntwerden eines solchen Eisenbahnbetriebes zu machen kann auch nicht zu mehr führen als wie es bis zum Schluss war … sprich, ein "Bähnle" für ein Paar "Freaks" (wie z.B: mich), Ausflügler, Pensionisten, Schüler, …
Jetzt wo sie "endlich" kaputt ist und das Land NÖ sein Buskonzept umwälzen kann wird dort genau kein einziger Zug mehr fahren und es wohl kaum noch Sinn machen Wirten, den Bootsverleih oder sonst jemanden anzusudern ...
Ich bin auf jeden Fall froh dass ich in den letzten Jahren noch ein paar Mal im Ybbstal war und somit sagen kann dass ich die Bahn nicht als "Begleitfotograf" auf der Straße, sondern als Fahrgast im Zug erlebt habe …

Meine Gespräche mit Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung bezüglich der Erhaltung der Ybbstalbahn beschränken sich nicht auf die letzten Wochen und Monate, sondern gehen bereits bis in die Neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück. Schon damals hing das Damoklesschwert der Einstellung über der Bahn und die Bahnwelt war schon damals nicht mehr heil.
Der damalige Bürgermeister von Ybbsitz war ein Bahnbefürworter und fuhr, wenn er nach Wien und später nach St. Pölten in die Landesregierung fahren musste, um seiner Bevölkerung ein Vorbild zu geben, ab Ybbsitz stets mit der Bahn.
Genützt hat das alles nichts.
Sein Nachfolger und die maßgeblichen Gemeinderäte haben mit der Bahn leider absolut nichts am Hut und sehen die Bahn lediglich als Hemmschuh für die Autofahrer  bei den mit Stopp-Tafeln ausgestatteten  Bahnübergängen. Und die ÖVP-Landespolitiker, angefangen bei den Landtagsabgeordneten der Region bis zum zuständigen Landesrat, der auch aus der Region kommt, sind aus dem gleichen Holz geschnitzt.

dr. bahnsinn
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« Antwort #245 am: Mo, 08.03.2010 16:33 »

Sein Nachfolger und die maßgeblichen Gemeinderäte haben mit der Bahn leider absolut nichts am Hut und sehen die Bahn lediglich als Hemmschuh für die Autofahrer  bei den mit Stopp-Tafeln ausgestatteten  Bahnübergängen. Und die ÖVP-Landespolitiker, angefangen bei den Landtagsabgeordneten der Region bis zum zuständigen Landesrat, der auch aus der Region kommt, sind aus dem gleichen Holz geschnitzt.

Und genau die sind das Problem. Aber wenn du es schon früher nichts bewirken konntest, wirst du jetzt schon überhaupt "nix reißen" ...

Das Einzige womit du diese Herrschaften heute noch beeindrucken könntest wäre eine leistungsstarke, attraktive (Fahrzeit, Fahrzeuge) und zeitgemäße Eisenbahn! Aber leider sicher nicht mit dem was die Ybbstalbahn zum Schluss war. Nämlich eine Liliputbahn mit "Fahrplan" unter ÖBB-Regie! ;-)

Doppelposting entfernt.
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« Antwort #246 am: Mo, 22.03.2010 20:47 »

Die Natur hat sich gegen den Straßenverkehr "geäußert" und somit ist aktuell die B31 zwischen Gstadt und Opponitz gesperrt. Ich vermute die Straßensanierung (bzw. Verbauung) wird mehr Geld kosten, als die Ybbstalbahn, aber dafür gibt es sicherlich das Geld.

http://www.bundespolizei.gv.at/lpdreader/lpd_presse_standard.aspx?id=787554364A7164642B77773D&template=2&inc=noe
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Die Donau ohne Donauuferbahn? Undenkbar!


« Antwort #247 am: Di, 23.03.2010 14:42 »

Laut aktueller NÖN-Ausgabe für das Ybbstal zeigt Veolia nachwievor Interesse am Weiterbetrieb der Ybbstalbahn und will ein entsprechendes Anbot legen. Das Land hält aber am Buskonzept fest und will bereits ab dem kommenden Schuljahr damit starten.

Nachzulesen hier: http://www.noen.at/redaktion/n-ybb/article.asp?Text=328769&cat=325

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« Antwort #248 am: Di, 23.03.2010 14:50 »

Zitat
„Wir wollen die Bahn betreiben, aber nicht besitzen“, stellte Seeger gegenüber der NÖN klar.

Gewinn wollen die Bayern demnach einstreifen, das Geld für die Strecke und die Fahrzeuge sollen die Steuerzahler aufbringen. So geht es natürlich auch, da ist das Buskonzept wohl weit besser, da bleibt das Geld zumindest im Land!

Zitat
„Ich sehe in der Ybbstalbahn ein großes Potenzial nicht nur für den Transport der Pendler, sondern auch für den Tourismus.“

Die selben Worte, wie wir sie auch aus den Mündern der Schmalspurfetischisten kennen, nur leider auch vom BOB-Seeger keine genaueren Hinweise, wo er denn dieses Potenzial sieht.

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« Antwort #249 am: Di, 23.03.2010 20:28 »

Frankreich, Île-de-France, Paris, Deutschland, Berlin aber München ist nur eine "Regionalleitung".

Was bleibt beim Buskonzept im Land? Wenn es eine faire Ausschreibung wird, dann wird es auch kein Regionaler machen. Die Fahrzeuge kommen auch aus dem Ausland. Bei den Zügen besteht wenigstens die Möglichkeit, dass es einheimische Lokführer und Betreuer gibt. Wer wartet schon einen Bus in Österreich?
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HAB
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« Antwort #250 am: Di, 23.03.2010 20:34 »

Bei den Zügen besteht wenigstens die Möglichkeit, dass es einheimische Lokführer und Betreuer gibt.
Und Busfahrer pendeln jeden Tag aus dem Ausland ein, oder was willst du aussagen?

Wer wartet schon einen Bus in Österreich?
Dann sind die großen Buswerkstätten von Post, ... in Österreich für was da? Fingernägel putzen?
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Ich liebe Epoche I-II


« Antwort #251 am: Di, 23.03.2010 20:50 »

Bei den Zügen besteht wenigstens die Möglichkeit, dass es einheimische Lokführer und Betreuer gibt.
Und Busfahrer pendeln jeden Tag aus dem Ausland ein, oder was willst du aussagen?

er verbindet mit "heimisch" vielleicht deutschsprachig, das ist bei den Busfahrern ja nicht immer gegeben.
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MfG die Sandra
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« Antwort #252 am: Di, 23.03.2010 21:03 »

Zitat
er verbindet mit "heimisch" vielleicht deutschsprachig, das ist bei den Busfahrern ja nicht immer gegeben.

Der Busfahrer hat die Erfordernisse des Bus-Führerscheins zu erfüllen, er hat sein Fahrzeug und seine Strecke zu kennen. Die Fahrpläne hängen an den Haltestellen aus, der Busfahrer ist weder Informationsbüro noch Tourismusmanager. Ob er fließend Ybbstaldeutsch reden kann, ist daher völlig uninteressant.
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« Antwort #253 am: Di, 23.03.2010 21:05 »

Seit wann muss ein Busfahrer Streckenkenntnis haben? Am Weg von Amstetten nach Waidhofen im SEV fragte mich der Buslenker schon mal nach dem weg.  Grin
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« Antwort #254 am: Di, 23.03.2010 21:07 »

Erstens glaube ich dir das nicht und zweitens hast du selbst gesagt: SEV! Ich denke, dass die Linienbusfahrer sehr wohl ihre Strecke kennen! Mir wäre es jedenfalls nicht bekannt, dass sich ein Linienbusfahrer einmal verfahren hätte.
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