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Autor Thema: Die Zukunft der Ybbstalbahn  (Gelesen 6212 mal)
KFNB X
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« Antwort #255 am: Mi, 24.03.2010 17:25 »

Ist mir eigentlich ziemlich egal, ob du mir es glaubst oder nicht. Er hätte den Weg sicherlich auch ohne meiner "Hilfe" gefunden (so groß sind die Ortschaften dort nicht), aber wenn er sich nicht sicher ist, warum darf er dann nicht fragen? Aber ein Lokführer darf ohne Begleitung auch nicht in einem Ausnahmefall, eine Strecke befahren, welche er nicht kennt.
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HAB
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« Antwort #256 am: Mi, 24.03.2010 17:45 »

In jedem (seriösen) Busunternehmen, das Linie fährt, wird der Busfahrer in seine Linien unterwiesen.
Einen SEV bzw. ein singuläres Ereignis als Untermauerung einer These heranzuziehen ist schon mehr als gewagt.
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KFNB X
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« Antwort #257 am: Mi, 24.03.2010 17:54 »

Habe ich von unseren Politikern gelernt.  Grin
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Ironman
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« Antwort #258 am: Do, 25.03.2010 16:18 »

YEG - Ybbstalbahn Entwicklungsgenossenschaft mbH
Höhenstrasse 49, 3340 Waidhofen an der Ybbs
Tel.:+43 7442 55463 oder +43 664 522 24 55
E-Mail: ybbstalbahn.entwicklungsgenossenschaft@aon.at
17.3.2010
Bayerische Oberlandbahn (BOB Veolia Verkehr) sagt der YEG volle Unterstützung zu
BOB und YEG legen gemeinsame Marschroute für moderne Ybbstalbahn fest
Sehr erfolgreich, wenn auch nicht gerade vom Wetter begünstigt, verlief der Besuch der
bayrischen Eisenbahnexperten Heino Seeger, Geschäftsführer und oberster Betriebsleiter
der BOB und Dietmar Litterscheid, Eisenbahnbetriebsleiter EIU für Eisenbahninfrastruktur,
im Ybbstal.
In einer abendlichen Gesprächsrunde am 15. 3. informierten die beiden Herren sehr
ausführlich die Mitarbeiter der YEG über ihre Tätigkeit als Privatbahnbetreiber, über die
unterschiedlichen Organisationsformen ihrer Streckensanierungen und ihrer
Betriebsstrecken in Süddeutschland. Die dabei heraus gearbeiteten Sachverhalte sind sehr
ähnlich zu den Herausforderungen im Ybbstal, sodass mit großer Spannung am 16.3. die
Besichtigungstour unternommen wurde.
Trotz der Niederlegung des Schienenverkehres im Sommer 2009 aufgrund von drei
Hochwasserschäden, die von den Fachleuten als Bagatelle‐Betriebsstörungen eingestuft
wurden, ist die Infrastruktur zumindest bis Großhollenstein in einem dermaßen guten
Zustand, daß ein endgültiges Zusperren und Abtragen eine „volks‐ und
gemeinwirtschaftliche Wahnsinnstaten“ [Zitat Seeger] wären.
Das gleiche gilt auch für den gesamten Fahrzeugpark, der in der Werkstatt detailliert
untersucht worden ist, in seinem Umfang, speziell jedoch in seinem Erhaltungszustand. Alle
unmittelbar notwendigen Fahrzeuge für einen modernen Bahnbetrieb sind voll
funktionsfähig und bestens – durch die bahneigene Werkstatt – gewartet vorhanden.
Darüber hinaus sind auch jene Fahrzeuge in gleich gutem Zustand vorhanden, um neben
einem modernen Nahverkehr auch einen hochinteressanten touristischen Verkehr anbieten
zu können, sowie alle betriebsnotwendigen Baufahrzeuge.
Die Ausgangslage ist nach den Erfahrungen der Fachleute ausgesprochen günstig, um mit
relativ sehr geringen Mitteln die Ybbstalbahn kurzfristig revitalisieren und modernisieren zu
können. Eine Liste von notwendigen Bedingungen – hauptsächlich organisatorischer und
politischer Natur, z.B. enge Abstimmung mit lokalen Busverkehren – als Voraussetzungen
wurde erstellt. Einem modernen, attraktiven Nahverkehr im Abschnitt bis Großhollenstein
können mehrer Verkehrsausweitungen in Schritten nachfolgen. Verknüpft mit dem weiten
bahnspezifischen touristischen Angebot und einem sinnvoll organisierten Güterverkehr
lässt sich mit dieser Bahnlinie bei geschickter Vermarktung für die Region ein
Mehrfachnutzen erzielen. Deshalb ist das vorgeschlagen Konzept auch kein simples
Ybbstalbahn Entwicklungsgenossenschaft mbH: Bankverbindung, Konto 231-0473/17. Bankleitzahl 15011, Oberbank AG
IBAN: IBAN AT78 1501 1002 3104 7317 BIC (Bank Identifier Code: OBKLAT2L)
Bahnkonzept, sondern ein Wirtschaftsimpulsprogramm für die gesamte Region entlang der
Ybbstalbahn.
Investitionen in der Höhe von lediglich etwa einen Viertel der Kosten des in Bau befindlichen City
Tunnels Waidhofen, sind für die nächsten 40 Jahre nutzbare Basis und gewähren eine
weitreichende Bestandsgarantie.
BOB und YEG haben sich aufgrund des Besichtigungen, der Bestandsaufnahme der
vorhandenen Substanz und des bereits vorliegenden Konzeptes zum Ziel gesetzt, kurzfristig
(2 bis 3 Wochen) ein verbindliches Angebot für die Betriebsdienstleistungen zu erarbeiten
und anschließend mit dem Land NÖ oder einem noch zu gründenden „Zweckverband
Ybbstalbahn“ in Verhandlungen treten zu wollen. Dieses Angebot wird Klarheit bringen,
unter welchen Randbedingungen und zu welchen Kosten die Ybbstalbahn eine sichere
Zukunft als Hauptverkehrsader der Region erwarten kann. Damit wird auch ein Teil des
Regionalverbandbeschlusses vom 21. 4. 2009 objektiviert vorangetrieben, nämlich eine
Interessentensuche für den Weiterbetrieb der Ybbstalbahn bis Großhollenstein.
Die BOB ist kein Investor, sondern ein Dienstleister. Der bisherige Knackpunkt waren und
sind ja die bezahlten, jedoch unterlassenen Wartungsarbeiten an der Infrastruktur (sprich:
Gleiserhaltung), die real weder dem Bundesbahngesetz noch dem Zivilvertrag von Gösing
entsprachen. Diese Nachholerhaltungsmaßnahmen sollten in den vom Bund an das Land
zugesagten Infrastrukturmittel der Grundsatzvereinbarung vom 14. 1. 2010 enthalten sein
(140 Mio. € zweckgebunden für die Infrastrukturen der 3 Schmalspurbahnen, nicht jedoch
für deren Fahrzeuge). Stellen sich diese Mittel als nicht anteilig ausreichend heraus, ist auch
daran gedacht, den Bund für die Beseitigung der so genannten Altlasten in die Pflicht zu
nehmen und die bereits mündlich von Frau BM Bures am 8. Sept.2009 zugesagten
Finanzmittel tatsächlich auszulösen.
Alles in allem zeigt dieser Besuch der Manager der BOB sehr deutlich, dass auch bei uns im
Ybbstal die Chancen für eine moderne Ybbstalbahn sehr real bestehen. Die
übereinstimmende und einhellige Meinung von BOB und YEG ist, dass neben dem
Straßenverkehr der nachhaltige Schienenverkehr im Sinne von Umweltschutz und gegen
den Klimawandel Unterstützung verdient. Die Ybbstalbahn kann einen wesentlichen und
kostengünstigen Beitrag dazu leisten. Diese gesellschaftliche Pflicht muss auch in politische
Entscheidungen einfließen.
Für die YEG
Ing. Siegfried Nykodem KR Ing.Hans Kirchmayr
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KFNB X
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« Antwort #259 am: Do, 25.03.2010 18:19 »

Mir sind erste Zahlen zu Ohren gekommen, wenn diese stimmen, dann fällt der Preisfaktor für den Bus auch weg.
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« Antwort #260 am: Do, 25.03.2010 19:33 »

Sollen wir raten oder einen Kniefall machen, dass du uns an deinen Infos teilhaben lässt?
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« Antwort #261 am: Do, 25.03.2010 20:40 »

Wenn du am Wirtshaustratsch, der stimmen kann oder auch nicht, interessiert bist gerne: Sowohl für das fast reine Buskonzept als auch für die Bahn+Bus werden jährliche Kosten (welche nicht durch Einnahmen gedeckt sind) von 3-4Mio€ angenommen, die komplette Umstellung auf Bus, plus Abtragen soll bei ~15Mio liegen und die Bahnerhaltung + erweitertes Buskonzept ~10 Mio€. Ob es stimmt oder nicht, sage ich dir in einem Jahr.  Grin
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« Antwort #262 am: Do, 25.03.2010 20:46 »

Zitat
Wenn du am Wirtshaustratsch,

Gut, dann vergiss es, aber: Du hast auch nicht verlautbart, dass es sich um Wirtshaustratsch handelt.
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KFNB X
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« Antwort #263 am: Di, 11.05.2010 00:51 »

mms://apasf.apa.at/nocms-worldwide/2010-05-10_1935_sd_01_chili_.wmv
ab ~09:10 auch der Landesfürst (Zitat von ATV) muss sich zum Autofahren zwingen.  Grin
und wenn ich es richtig verstehe ist er bekennender flotter Fahrer und kann bei seinem eigenen Wagen nicht mal die Motorhaube öffnen.  Shocked


PS: Und jetzt nicht fragen, warum ich gestern Chili sah!
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winni99
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« Antwort #264 am: Sa, 15.05.2010 19:55 »

Hier ein Artikel aus den OÖ-Nachrichten:
Dass einige Gemeinden Nachteile für sich sehen und eine Mitfinanzierung verweigern, dürfte dem finanziell angespannten Land gar nicht ungelegen kommen: Im Bezirk Ried stimmten unter anderem Aurolzmünster, Mehrnbach und Neuhofen gegen das Konzept – drei Gemeinden mit Bürgermeistern, die drei verschiedenen Parteien angehören

„8000 Busse unzumutbar“

Die Argumente sind unterschiedlich. „Wir haben ohnehin schon viel zu viel Durchfahrtsverkehr. Zusätzlich 8000 Busse pro Jahr wären unzumutbar“, sagt Aurolzmünsters Bürgermeister Walter Schneiderbauer. Dass der Bus die Zahl der Autofahrten durch die Gemeinden so reduzieren könnte, dass es insgesamt weniger Verkehr gebe, glaubt Schneiderbauer nicht. Es sei fraglich, wie viele Leute sich angesichts ihrer geografischen Lage dazu bewegen lassen, vom Pkw auf den Bus umzusteigen. „Wir meinen, dass der Autoverkehr gleich intensiv bleiben würde und dann auch noch viele Busse dazukämen.“

Ist doch seltsam, dass die Ybbstaler Bürgermeister dies nicht so sehen. Jeder leere bzw. fast leere Bus(etwas anderes gibt es am Land nicht) blockiert doch nur unnötig die Autopendler und andere Leute, die mit dem eigenen Fahrzeug dringend irgendwohin müssen.Viele im Ybbstal bejammern dies jetzt schon. Erst recht, wenn das Mobilitätskonzept "YBBSTAL" dann umgesetzt wird. Denn dadurch wird die Zahl der Busse ja vervielfacht.

Das grüne Schriftbild ist das Vorrecht der Moderatoren, daher wurde obiges Zitat auf Blau abgeändert.
Der Verschubmeister
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« Antwort #265 am: Sa, 15.05.2010 20:28 »

Erst recht, wenn das Mobilitätskonzept "YBBSTAL" dann umgesetzt wird. Denn dadurch wird die Zahl der Busse ja vervielfacht.

Keine Sorge, die Busse werden bald wieder verschwinden!
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dr. bahnsinn
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Die Donau ohne Donauuferbahn? Undenkbar!


« Antwort #266 am: Sa, 15.05.2010 23:40 »

Ist doch seltsam, dass die Ybbstaler Bürgermeister dies nicht so sehen. Jeder leere bzw. fast leere Bus(etwas anderes gibt es am Land nicht) blockiert doch nur unnötig die Autopendler und andere Leute, die mit dem eigenen Fahrzeug dringend irgendwohin müssen.Viele im Ybbstal bejammern dies jetzt schon. Erst recht, wenn das Mobilitätskonzept "YBBSTAL" dann umgesetzt wird. Denn dadurch wird die Zahl der Busse ja vervielfacht.

Die Ybbstaler haben sich an die Autobusse längst gewöhnt, waren doch nach den sommerlichen Ybbs-Hochwässern der vergangenen Jahre wochen-, wenn nicht monatelang SEV-Busse anstelle der Züge unterwegs. Jetzt auf einmal gegen die Busse zu sein, würde wohl eine etwas schiefe Optik ergeben.
Und außerdem wird das, was der Lokalbahner prophezeit, nämlich das baldige Verschwinden der Busse, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eintreten. Das Mobilitätskonzept Ybbstal mit seinen bis in das Erlauftal führenden Regionalbuslinien wird schneller Geschichte sein, als der Herr Landesrat denken kann.

dr. bahnsinn
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« Antwort #267 am: So, 16.05.2010 10:05 »

Als der NAT 91 eingeführt wurde, regten sich die Einwohner im Kleinen Erlauftal (Wieselburg - Gresten) auf, dass kein ordentlicher Takt auf dieser Schmalspurbahn angeboten wird. Nun besteht dort der öffentliche Verkehr aus einem Schülerbusangebot - sonst nichts.
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dr. bahnsinn
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Die Donau ohne Donauuferbahn? Undenkbar!


« Antwort #268 am: So, 16.05.2010 10:29 »

Als der NAT 91 eingeführt wurde, regten sich die Einwohner im Kleinen Erlauftal (Wieselburg - Gresten) auf, dass kein ordentlicher Takt auf dieser Schmalspurbahn angeboten wird. Nun besteht dort der öffentliche Verkehr aus einem Schülerbusangebot - sonst nichts.

Man kann noch sosehr Befürworter des ÖV auf der Schiene sein, aber bezüglich der "Krump'n" muss man sich schon fragen, wer außer den Schülern sonst noch die Bahn benützen sollte.

Die Pendler? Die Pendler arbeiten als Schichtarbeiter entweder in Gresten bei Welser-Profile oder bei Zizala-Kfz-Zubehör in Wieselburg oder bei Umdasch/Doka in Amstetten. Für die Schichtler ist die Bahn als Verkehrsmittel uninteressant, daher wird mit dem Auto in Fahrgemeinschaften oder mit Schichtzubringer-Kleinbussen (Umdasch/Doka) gefahren.
Zum Einkaufen? Eingekauft wird hauptsächlich in Amstetten, aber auch in Scheibbs und Waidhofen/Y. Die  diesbezüglichen Bahnverbindungen muss ich hier niemandem erklären.
Für Behördenwege? Die BH ist in Scheibbs. Straßenkilometer ab Gresten: 15. Bahnkilometer ab Gresten: 40. Kein weiterer Kommentar.
Für Fernreisen? Wenns nach dem Westen geht, lassen sich die Kleinerlauftaler mit dem Pkw nach Amstetten bringen. Wenn's Richtung Osten geht, nach Ybbs.

Da hat die Ybbstalbahn noch bessere Voraussetzungen, denn bei ihr ist der Verkehr, egal ob zur Schule, zur Arbeit, zum Einkaufen/Behördenwege und zum Verreisen auf Waidhofen/Y. bzw. Amstetten fokussiert.

dr. bahnsinn
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DAS ist Eisenbahn!


« Antwort #269 am: Mo, 17.05.2010 19:43 »

Verabschiedet sich die Krumpe nicht mit Fahrplanwechsel?

lg
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