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Autor Thema: Lokomotivpfiffe im Wohngebiet  (Gelesen 1070 mal)
HAB
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« Antwort #15 am: Do, 10.01.2008 15:38 »

Motzen und den Namen verheimlichen. Grin
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« Antwort #16 am: Do, 10.01.2008 16:48 »

Tja, Pech für die Anrainer.
Jetzt sollen die ÖBB die neuen Sicherungsanlagen bezahlen, soweit kommts noch!
Und wie wärs, wenn der Verfasser des Leserbriefes anstatt motzen zahlen würde?
Dann hätte er bald seine Ruhe.
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dr. bahnsinn
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Die Donau ohne Donauuferbahn? Undenkbar!


« Antwort #17 am: Di, 15.04.2008 17:13 »

Wieder einmal übt die Bahn "Hupterror" (ORF-Originalzitat) aus, diesmal in der Linzer Rudolfstraße. Die armen lärmgeplagten Anrainer  haben sich zu einer Bürgerinitiative formiert und wollen nunmehr die Bahn blockieren. Siehe hier: http://ooe.orf.at/stories/270832/

Dazu der Kommentar von dr. bahnsinn: "kopfschüttel"

PS.: Für alle, die bei der Blockade dabei sein wollen: Am 21. 4. in der Linzer Rudolfstraße!  Grin Grin Grin
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dr. bahnsinn - der Forendoktor
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« Antwort #18 am: Di, 15.04.2008 17:50 »

Siehe hier: http://www.ebfoe.info/smf/index.php/topic,13149.0.html  Wink Grin
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dr. bahnsinn
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Die Donau ohne Donauuferbahn? Undenkbar!


« Antwort #19 am: Di, 15.04.2008 18:00 »


Danke für den Hinweis, ich war aber auf Dienstreise und hab' den Artikel erst am Nachmittag in ORF-Online gesehen.  Wink

dr. bahnsinn
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Die Donau ohne Donauuferbahn? Undenkbar!


« Antwort #20 am: Mi, 17.09.2008 12:58 »

In der NÖN-Regionalausgabe Waidhofen/Thaya von heute wird das Thema wieder einmal aufgewärmt.
Tenor des Artikels: Die armen Autofahrer werden in die Irre geführt, weil an einer EK in Waidhofen das Zusatztaferl  "Auf Pfeifsignal achten" nur in einer Fahrtrichtung angebracht ist. Uiihh, da fürcht' ich mich jetzt schon, wenn ich das nächste Mal über besagte EK fahren werde, was ich durchschnittlich zwei- bis dreimal im Monat mache.  Grin

Nachzulesen hier: http://www.noen.at/redaktion/n-wai/article.asp?Text=276453&cat=351

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« Antwort #21 am: Mi, 17.09.2008 13:06 »

Da sieht man mal wieder, dass diese Tratsch- und Klatschpresse nichts besseres zu schreiben weiß wie solch einen Blödsinn.
Zuerst regt man sich über die Pfiffe auf, dann werden diese reduziert, um sich dann wieder aufregen zu können, dass der Zug nur mehr pfeift, wenn er Richtung Waidhofen fährt.

Und anscheinend sind viele Autofahrer geistig so unterbemittelt, dass sie verwirrt werden, wenn auf einer Seite ein Schild steht, auf der anderen Seite der EK aber nicht. Dies zu checken stellt natürlich einen immens großen Denkaufwand dar, den der heutige Autofahrer nicht mehr aufzubringen vermag.
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« Antwort #22 am: Mi, 17.09.2008 13:20 »

Ich kenne die Örtlichkeit nicht; daher nur eine Vermutung:
ist vielleicht nur von der Seite, wo das Schild montiert ist, die Sicht auf einen sich nähernden Zug nicht gegeben und deswegen auf Pfeifsignale zu achten?
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Die Donau ohne Donauuferbahn? Undenkbar!


« Antwort #23 am: Mi, 17.09.2008 14:15 »

Ich kenne die Örtlichkeit nicht; daher nur eine Vermutung:
ist vielleicht nur von der Seite, wo das Schild montiert ist, die Sicht auf einen sich nähernden Zug nicht gegeben und deswegen auf Pfeifsignale zu achten?

Genau so ist es. Geht erstens aus dem Text eh hervor und wäre auch für Verkehrsteilnehmer mit normal justiertem Verstand leicht zu behirnen, wenn sie die Situation vor Ort analysieren.
Was mich an solchen Pressemeldungen stört, ist einerseits die Bevormundung der Autofahrer, indem man die Zusatzinformationen nicht als Sicherheitsgewinn, sondern als Verwirrspiel darstellt und andererseits die Unterstützung der Anrainer, indem man die Pfeifsignale als Belästigung für die Ohren darstellt.
Aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur so lange, bis an der EK ein Unfall passiert. Dann wird in der NÖN-Regionalausgabe Waidhofen/Th. zu lesen sein, dass der Lokführer/Zugführer/Triebwagenlenker es unterlassen habe, ausreichend Pfeif-/Hupsignale abzugeben, meint

dr. bahnsinn
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Die Donau ohne Donauuferbahn? Undenkbar!


« Antwort #24 am: Di, 20.01.2009 21:00 »

In der NÖN-Regionalausgabe Waidhofen/Thaya von heute wird das Thema wieder einmal aufgewärmt.
Tenor des Artikels: Die armen Autofahrer werden in die Irre geführt, weil an einer EK in Waidhofen das Zusatztaferl  "Auf Pfeifsignal achten" nur in einer Fahrtrichtung angebracht ist. Uiihh, da fürcht' ich mich jetzt schon, wenn ich das nächste Mal über besagte EK fahren werde, was ich durchschnittlich zwei- bis dreimal im Monat mache.  Grin
Nachzulesen hier: http://www.noen.at/redaktion/n-wai/article.asp?Text=276453&cat=351
dr. bahnsinn

Gestern bin ich über besagte EK gefahren. Bei Annäherung eines Straßenfahrzeuges an die EK leuchtet auf einem mit weiß blinkendem Rand versehenen Display die Schrift auf: "Stopp in 48 m!" Ich denke mir, bei soviel Aufwand in so eine Anlage, die erst wieder nur Informationscharakter hat, könnte man die EK gleich mit einer ordentlichen Lichtzeichenanlage mit Rotlicht ausstatten.

Übrigens, Lokomotivpfiffe terrorisieren wieder einmal die lärmgeplagten Anrainer einer Nebenbahn, diesmal ganz im Süden Österreichs und das angeblich laut Kleiner Zeitung seit zwei Jahren in der Gemeinde Hermagor im Gailtal. Aus diesem Grund gab es am Freitagabend sogar einen "Pfeifgipfel" mit ÖBB-Vertretern, Politikern, betroffenen Hoteliers und erbosten  Anrainern. Von einem Arzt, zugleich Anrainer, wurden angeblich die gesundheitsschädlichen Auswirkungen des durch die Tfzf. verursachten Lärmterrors vor Augen geführt, worauf ein Vertreter der ÖBB-Infrastruktur die Tfzf. mit den Worten: "Die Lokführer pfeifen nicht aus terrorristischen Gründen" in Schutz nehmen musste.
Ein Hotelier forderte die Reduzierung der zulässigen v/max für die Züge auf 30 km/h auf einer Länge von 2 km. Laut ÖBB-Sprecher Christoph Posch werde die Machbarkeit dieser Geschwindigkeitsreduzierung geprüft. Wichtiger sei aber die mittelfristige Auflassung von EK's und die technische Sicherung der verbleibenden EK's.

Nachzulesen hier: http://www.kleinezeitung.at/kaernten/hermagor/hermagor_pressegger_see/1731932/index.do

Und wieder einmal scheint man vor dieser Anrainer-Mafia in die Knie zu gehen. Traurig, aber wahr.  Sad

dr. bahnsinn

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« Antwort #25 am: Di, 20.01.2009 21:45 »

Wichtiger sei aber die mittelfristige Auflassung von EK's...
So ist es!

Im Übrigen wäre das russische System in Sachen "Sicherheit an einer EK" wohl das beste. Das System besteht aus einer Platte, die sich aus dem Boden schiebt, wenn sich ein Zug nähert. Da bleibt das Auto dann einfach hängen. Grin
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oe.tom
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Eine Stadt ist am Kippen


« Antwort #26 am: Do, 07.05.2009 16:42 »

Gestern bin ich über besagte EK gefahren. Bei Annäherung eines Straßenfahrzeuges an die EK leuchtet auf einem mit weiß blinkendem Rand versehenen Display die Schrift auf: "Stopp in 48 m!" Ich denke mir, bei soviel Aufwand in so eine Anlage, die erst wieder nur Informationscharakter hat, könnte man die EK gleich mit einer ordentlichen Lichtzeichenanlage mit Rotlicht ausstatten.

Njet!
Eine EK Sicherungsanlage hat Deutlich höhere Anforderungen als ein solches Zusatzschild!

Hier ein Beispiel.:
1998 habe ich mich einmal bei einem Österreichischen Sicherungsanlagenanbieter für ein Projekt informiert was so eine EK-Sicherungsanlage kostet.
Resultat: damals einfachste Ausführung nach §9 der Eisenbahnkreuzungsicherungsverortnung: 580.000 damals noch Alpendollar! (Einfachste Ausführung: an zwei Stellen gibt es Schaltkästen zum Manuellen Ein- und Ausschalten, 6 Lichtzeichen für die Straße, Notstromversorgung (für mindestens 1 Woche muß ein Netzunabhängiger Betrieb gewährleistet sein, wenn das Netz ausfällt) und die Steuerung (Damals wurden z.B.: an einer einfachen Anlage 1200 Relaise verwendet.)

§10 Anlagen währen damals übrigens auf ca. 750.000.- gekommen...

Das Blinkschild ist NICHT in der EK-Verordnung drinnen und kann dadurch wesentlich einfacher gebaut werden, was wiederum nur einen Bruchteil der Kosten ausmacht.

Der Bahnübergang, für den ich die Informationen eingeholt habe wird daher nur mehr mittels "Decken" durch Verschieber gesichert, wenn einmal ein Zug über die Straße muss...
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Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, das nicht alles Gold ist, was Neu ist...
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