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Autor Thema: Verdieselung des Semmerings  (Gelesen 668 mal)
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« Antwort #15 am: Mi, 16.06.2010 07:01 »

OT gelöscht
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Ironman
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« Antwort #16 am: Mi, 16.06.2010 12:58 »

Warum stellt man den NV nicht gleich auf Busse um am Semmering?

Ich seh´ die Zibu/Heuras-Partie schon einen Schrieb an die Gemeinden verfassen, wie sie sich bei Präsentation des "Buskonzeptes Zauberberge" zu verhalten haben.  Cool
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« Antwort #17 am: Mi, 16.06.2010 18:47 »

Warum stellt man den NV nicht gleich auf Busse um am Semmering?

Ich seh´ die Zibu/Heuras-Partie schon einen Schrieb an die Gemeinden verfassen, wie sie sich bei Präsentation des "Buskonzeptes Zauberberge" zu verhalten haben.  Cool

Und ganz schnell werden auch die Busse weggezaubert sein!  Cheesy
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dr. bahnsinn
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Die Donau ohne Donauuferbahn? Undenkbar!


« Antwort #18 am: Mi, 16.06.2010 18:58 »

Warum stellt man den NV nicht gleich auf Busse um am Semmering?
Ich seh´ die Zibu/Heuras-Partie schon einen Schrieb an die Gemeinden verfassen, wie sie sich bei Präsentation des "Buskonzeptes Zauberberge" zu verhalten haben.  Cool
Und ganz schnell werden auch die Busse weggezaubert sein!  Cheesy

Bevor die Busse weggezaubert werden, muss aber der Busfahrplan noch schnell evaluiert oder besser, optimiert werden.  Grin
So wie hier: http://www.noen.at/redaktion/n-mel/article.asp?Text=337347&cat=318
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dr. bahnsinn - der Forendoktor
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« Antwort #19 am: Mi, 16.06.2010 19:22 »

Voriges Jahr verkehrten im Marchfeld noch Busse statt Zügen, da keine 5047 vorhanden waren; und jetzt kann man sie am Semmering "verschwenden"? Oder werden die 4020 schon dermaßen dringen in Wien benötigt, dass man dafür halt Gänserndorf - Groß Schweinbarth (als Beispiel) "einstellt"?

Um kurz nach 5 der erste 5047, da werden sich die Bahn"liebhaber" in Gloggnitz freuen.  Grin
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« Antwort #20 am: Mi, 16.06.2010 19:23 »

Das ist ja unglaublich! Für sinnlose Parallelführungen leerer Buskurse spielen Kosten offenbar keine Rolle, während minimale Defizite von versch. Lokalbahnen, die wesentlich mehr Personen als die "kostengünstigen und flexiblen Busse" befördern, hochgespielt werden! (War jetzt zwar OT, aber das musste sein!)
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Ironman
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« Antwort #21 am: Do, 17.06.2010 08:00 »

Eh klar, auf´s Bahndefizit ist die Bevölkerung (Stimmvieh) ja auch sensibilisiert. Der Bus ist jedem wurscht.
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dr. bahnsinn
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Die Donau ohne Donauuferbahn? Undenkbar!


« Antwort #22 am: Mo, 28.06.2010 09:56 »

Jetzt nehmen sich auch die NÖN des Themas "Verdieselung des Semmering-Nahverkehrs" an.

Siehe hier: http://www.noen.at/redaktion/noeg/article.asp?Text=339390&cat=302

PS.: Wie nicht anders zu erwarten, sind die NÖN dagegen. Soll sein. Aber die Argumente, die laut NÖN gegen den Einsatz der 5047 sprechen, sind mehr als nur an den Haaren herbeigezogen (siehe Kommentar zum Hauptartikel). Dieseltriebfahrzeuge, die über den Semmering "schnauben", hinterlassen jede Menge Abgase und das nur wenige Kilometer von den Quellen der 1. Wr. Hochquellenwasserleitung entfernt. Pfui Teufel! Mich tät' aber interessieren, welche Abgasmengen und welchen CO2-Ausstoß die tausenden Kfz, die jeden Tag über den Semmering brausen, in die Luft blasen. Vom Feinstaub gar nicht zu reden. Das scheint bei den NÖN aber niemanden zu stören.
Gegen die Abgasmengen des motorisierten Verklehrs am Semmering ist das, was ein 5047 pro Tag in die Gebirgsluft des Semmeringgebietes bläst, der reinste Lercherlschas, meint

dr. bahnsinn
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Ich liebe Epoche I-II


« Antwort #23 am: Mo, 28.06.2010 16:50 »

Mich tät' aber interessieren, welche Abgasmengen und welchen CO2-Ausstoß die tausenden Kfz, die jeden Tag über den Semmering brausen, in die Luft blasen. Vom Feinstaub gar nicht zu reden.

Der meiste Verkehr fährt nicht über den Semmering-Pass, sondern "darunter" durch den Tunnel der Schnellstraße. Und dort störts auch nicht die Natur, während der 5047 sein Zeugs direkt dort rausbläst.

Ich persönlich halte von der Idee wenig. Wozu braucht man generell am Semmering einen Regionalzug? Wenn überhaupt Fahrgäste drin sind, dann kann man sie an einer Hand abzählen. Die Orte liegen tw. wirklich weit weg, und nur sehr wenige Ausflügler nutzen heute noch die Bahn (die meisten: Auto).

Bei der Semmeringbahn tät ich ausnahmsweise die Einstellung des Regionalverkehrs begrüßen, dann kann man evtl den "Fern"verkehr verdichten (zBsp Wien-Graz) und braucht nicht leere (und damit teure) Züge durch die Gegend fahren. Postbus macht auf dieser Strecke deutlich mehr Sinn (und EIN Postbus hat weniger CO2 Emissionen als EIN 5047.)

MfG
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MfG die Sandra

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« Antwort #24 am: Mo, 28.06.2010 17:09 »

Ich frag mich nur, wieso man kein vernünftiges Konzept zustande brigt (oder besser: zustande bringen will), bei dem die Bahn UND der Bus sich vernünftig ergänzen...
Dass keiner mit der Bahn am Semmering fährt (außer vielleicht ein paar Ausflügler, die trotz nicht vorhandener Anschlüsse zu irgendwelchen Bussen und das immer längere Intervall noch nicht mit dem Auto fahren), liegt mMn nicht an der Bahn selbst, sondern daran, dass das Intervall immer mehr gestreckt wird und es keine vernünftige Anschlüsse gibt...
Anstatt den Regionalverkehr einzustellen bzw auf Diesel umzustellen sollte man eher schauen, dass man ein vernünftiges Konzept dafür zustandebringt...
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Die Bahn ist eine hochkomplexe Materie, die nur auf den ersten Blick einfach erscheint.
dr. bahnsinn
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« Antwort #25 am: Mo, 28.06.2010 17:21 »

Der meiste Verkehr fährt nicht über den Semmering-Pass, sondern "darunter" durch den Tunnel der Schnellstraße. Und dort störts auch nicht die Natur, während der 5047 sein Zeugs direkt dort rausbläst.

Ja natürlich! Die Autos fahren durch das Tunnelportal und stellen schlagartig die Abgasproduktion ein. Und ich hab' bisher immer geglaubt, die Abgase aus dem Semmering-Straßentunnel würden über Entlüftungsschächte ins Freie gelangen.  Grin

Zitat
Bei der Semmeringbahn tät ich ausnahmsweise die Einstellung des Regionalverkehrs begrüßen, dann kann man evtl den "Fern"verkehr verdichten (zBsp Wien-Graz) und braucht nicht leere (und damit teure) Züge durch die Gegend fahren. Postbus macht auf dieser Strecke deutlich mehr Sinn (und EIN Postbus hat weniger CO2 Emissionen als EIN 5047.)

Bei einer Verdichtung des Fernverkehrs würden aber auch wesentlich mehr leere Fernzüge über den Semmering fahren, besonders außerhalb der HVZ. Und ob ein 5047 mit 570 PS (419 kW) oder ein Postbus mit 400 PS (295 kW) über den Semmering dieselt, ist auch schon ziemlich Wurscht.
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dr. bahnsinn - der Forendoktor
Alois
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« Antwort #26 am: Mo, 28.06.2010 17:21 »

Der meiste Verkehr fährt nicht über den Semmering-Pass, sondern "darunter" durch den Tunnel der Schnellstraße. Und dort störts auch nicht die Natur, während der 5047 sein Zeugs direkt dort rausbläst.

Ah ja. Die durch die Tunnelentlüftung konzentriert an die Umwelt ausgeblasenen Schadgashältigen Abgase sind Deiner Ansicht nach umweltfreundlicher? Tststs.
Diese Tunnelabgase werden AFAIK nicht gereinigt. Damit können sie Deiner Argumentation nach auch nicht belasten. Interessant.
Von den mittlerweile ÖBB-Altbaufzg Rh 5047 weiß ich aus erster Hand, dass die wesentlich sauberere Abluft-Emissionen als vergleichbare Busse und Lkw hatten. (Basis 1990)

Zitat
Bei der Semmeringbahn tät ich ausnahmsweise die Einstellung des Regionalverkehrs begrüßen, dann kann man evtl den "Fern"verkehr verdichten (zBsp Wien-Graz) und braucht nicht leere (und damit teure) Züge durch die Gegend fahren. Postbus macht auf dieser Strecke deutlich mehr Sinn (und EIN Postbus hat weniger CO2 Emissionen als EIN 5047.)

Den letzten Satz würd' ich so nicht unterschreiben (s.o.).
Warum nicht gleich überhaupt JEGLICHE Mobilität verbieten? Unterm Kaiser(tm) war das Gang und Gäbe Grin
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« Antwort #27 am: Mo, 28.06.2010 17:44 »

Zitat
Warum nicht gleich überhaupt JEGLICHE Mobilität verbieten?

Niemand verbietet irgend jemandem etwas, ganz im Gegenteil! Nur, wer der Verlierer ist, ist auch offensichtlich!
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Tisch Erwin
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« Antwort #28 am: Mo, 28.06.2010 21:06 »

Hallo habe etwas gefunden .
http://www.schwarzataler-online.at/wordpress/2010/06/obb-sparprogramm-uber-den-semmering-fahren-wieder-mehr-dieselloks/
Gruß Erwin
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dr. bahnsinn
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« Antwort #29 am: Mo, 28.06.2010 23:29 »

Niemand verbietet irgend jemandem etwas, ganz im Gegenteil! Nur, wer der Verlierer ist, ist auch offensichtlich!

Ja, leider verbietet niemand irgendjemandem was. Auch die Nichteinhaltung der Kyoto-Ziele durch die Republik Österreich ist nicht verboten und wer die Verlierer sein werden, ist auch klar. Spätestens dann, wenn die Belastung der Volksgesundheit durch Feinstaub und CO2-Ausstoß die Bevölkerung zwingt, ihre individuelle Mobilität  massiv einzuschränken, werden es auch die letzten Kfz-Fetischisten schnallen, dass die individuelle Mobilität für das Einzelindividuum zwar super, für die Allgemeinheit aber katastrophal ist.
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dr. bahnsinn - der Forendoktor
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