Und so sieht es heute in Randegg aus. Das wunderschöne Bahnhofsgebäude musste vor einiger Zeit der Erweiterung des am ersten Foto im Hintergrund zu sehenden Sägewerk weichen. Seit dem Vorjahr ist das Sägewerk auch Geschichte. Es wurde an eine polnische Firma verkauft, von dieser bis auf den letzten Nagel abgetragen und in Polen 1 : 1 wieder aufgebaut. In Randegg erinnert nur mehr die gähnende Leere an das Sägewerk, in dem bis zuletzt über 100 Mitarbeiter beschäftigt waren.
Zur Ehrenrettung der Fa. Mosser, die das Sägewerk betrieben hat, muss aber gesagt werden, dass sie ebenfalls im Kleinen Erlauftal als Ersatz für das Sägewerk in Randegg in Wolfpasing bei Steinakirchen auf der grünen Wiese ein hochmodernes Sägewerk mit Gleisanschluss mit einer wesentliche größeren Einschnittmenge (gut für die Bahn, aber schlecht für die Arbeitsplätze) errichtet hat.
Aufgenommen, heute am 10. 12. 2009.
Jaja, so schnell ändern sich die Zeiten.
Heute noch in Österreich und schon morgen in Polen. Und ich dachte, dies gilt nur für deutsche Luxusautos

(ein schlechter Scherz auf Kosten eines EU-Erweiterungslandes, ich weiß schon

!!).
Übrigens herzlichen Dank an den Forendoktor für das aktuelle Zustandsfoto mit der abmontierten Halle !
Kurze Nachfrage: Zu welcher Firma gehört denn eigentlich die Fabrikationshalle, die im Hintergrund noch sichtbar ist ?
mfg
1042erfreak