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Autor Thema: Die Zukunft der Ybbstalbahn  (Gelesen 6113 mal)
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Die DB hat die Weißwurst, die ÖBB eine Debreziner


« Antwort #315 am: Mi, 30.06.2010 12:16 »

Das hoffe ich doch sehr, dass alle anderen auch mit dem Auto fahren!

Richtig, das Buskonzept muss floppen !
Das Buskonzept generell kann nur floppen, Beispiele gibt es genug, nicht nur in dieser Region.....
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Der Kritiker ist derjenige, der gackert, wenn andere Hühner Eier legen.......

Man kann ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht.
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dr. bahnsinn
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Die Donau ohne Donauuferbahn? Undenkbar!


« Antwort #316 am: Di, 20.07.2010 09:26 »

In der aktuellen NÖN-Ausgabe für das Ybbstal gibt es ein Interview mit dem Obmann der Tourismusverbandes Kulturpark Eisenstraße, das ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Nachzulesen hier: http://www.noen.at/redaktion/n-ybb/article.asp?Text=341560&cat=325
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dr. bahnsinn - der Forendoktor
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« Antwort #317 am: Di, 20.07.2010 13:54 »

Ich hätte mich gewundert, wenn der geschäfsführende Gemeinderat der ÖVP von Ybbsitz Obmann der Eisenstraße etwas anderes gesagt hätte.

Wie er wohl zu dem Posten gekommen ist? http://www.w-sobotka.at/18128/?MP=61-16116
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« Antwort #318 am: Di, 20.07.2010 17:11 »


Wie er wohl zu dem Posten gekommen ist? http://www.w-sobotka.at/18128/?MP=61-16116

Na durch Mastdarmakrobatik. Wie denn sonst?

PS: Von welcher klaren Wertehaltung faselt der denn da?? Ein Liebesdienst fürn Wolferl?
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Hofbauer Manner mag man eben!
dr. bahnsinn
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Die Donau ohne Donauuferbahn? Undenkbar!


« Antwort #319 am: Mo, 26.07.2010 08:35 »

Die Zukunft der Ybbstalbahn liegt bekanntlich im Buskonzept Mostviertel. Laut KURIER darf aber auch über diese Zukunft fröhlich gerätselt werden:

Nachzulesen hier: http://kurier.at/nachrichten/niederoesterreich/2019393.php

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dr. bahnsinn - der Forendoktor
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« Antwort #320 am: Mo, 26.07.2010 10:15 »

Neue Wartehütten, 20 Busse mehr, Umbau der Bahn auf einen Radweg - wow, das nenne ich Investitionen! Wer zahlt das alles? Und all das soll billiger als ein ordentlicher Bahnbetrieb sein?
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« Antwort #321 am: Mo, 26.07.2010 10:50 »

Zitat
Und all das soll billiger als ein ordentlicher Bahnbetrieb sein?

Aber ganz sicher! Die Busse werden ja nicht neu gekauft, die sind schon vorhanden. Wer sagt, dass Wartehütten aufgestellt werden? Es wurden nach der Einstellung der Haager Lies auch keine aufgestellt. Ein paar Stangen für die Haltestellenzeichen reichen. Und schlimmstenfalls stellt man eben die Wartehütten der Bahn auf/um, nachdem man sie frisch gestrichen hat. Auf der Straße müssen keine Trassengebühren bezahlt werden, einer der größten laufenden Posten beim Betrieb einer Eisenbahn. Die Wartung der Straße kostet dem Busbetreiber auch nichts. Die paar Netsch, die die dünne Asphaltdecke am Bahndamm kostet, hält 15 Jahre ohne weitere Pflege. Vielleicht gibt es dafür auch eine EU-Förderung, wenn man es denen richtig verkauft. Also was ist nun billiger? Und - ordentlich war der Bahnbetrieb auf der Ybbstalbahn nie.
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« Antwort #322 am: Mo, 26.07.2010 11:45 »

Zitat
Und all das soll billiger als ein ordentlicher Bahnbetrieb sein?

 Die Wartung der Straße kostet dem Busbetreiber auch nichts.

Wer zahlt die dann? Du und ich! Bei der Bahn kann man sie halt transparenter darstellen als bei der Straße, das ist der ganze Schmäh daran!
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« Antwort #323 am: Mo, 26.07.2010 12:36 »

Zitat
Wer zahlt die dann? Du und ich! Bei der Bahn kann man sie halt transparenter darstellen als bei der Straße,

Warum? Ich bin mir sicher, dass dir die zuständige Straßenmeisterei auf den Cent genau sagen kann, welcher Straßenabschnitt wie viel in der Wartung kostet.
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« Antwort #324 am: Mo, 26.07.2010 13:39 »

Zitat
Wer zahlt die dann? Du und ich! Bei der Bahn kann man sie halt transparenter darstellen als bei der Straße,

Warum? Ich bin mir sicher, dass dir die zuständige Straßenmeisterei auf den Cent genau sagen kann, welcher Straßenabschnitt wie viel in der Wartung kostet.

Gut, glaube ich sogar - aber warum werden diese Kosten niemals veröffentlicht, während die der Bahn ständig breitgetreten werden?
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« Antwort #325 am: Mo, 26.07.2010 13:53 »

Zitat
Die Busse werden ja nicht neu gekauft, die sind schon vorhanden.
Interessant, vermehren sich selbige in der Busgarage, oder wie soll das funktionieren?

Zitat
Und - ordentlich war der Bahnbetrieb auf der Ybbstalbahn nie.
Die letzten Jahre sah es nicht gut aus, aber nie ist bei weitem übertrieben!
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« Antwort #326 am: Mo, 26.07.2010 15:54 »

Zitat
Interessant, vermehren sich selbige in der Busgarage, oder wie soll das funktionieren?

So wie bei der Eisenbahn - zB mittels "Durchbinder".
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« Antwort #327 am: Mo, 26.07.2010 17:57 »


Gut, glaube ich sogar - aber warum werden diese Kosten niemals veröffentlicht, während die der Bahn ständig breitgetreten werden?
Weil die Bahn weniger Leute brauchen als die Straßenverkehrsteilnehmer und die Straßenlobby einfach größer ist, weil die Straßenerhaltung auf mehrere Firmen aufgeteilt werden kann und weil der Pröll die Straße als Zukunft sieht.......
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« Antwort #328 am: Mo, 26.07.2010 17:59 »

Der Kurier beschäftigt sich mit dem Artikel: "Rätselraten um Buskonzept" wieder mal mit dem Buskonzept: http://kurier.at/nachrichten/niederoesterreich/2019393.php

Dachte immer das Buskonzept startet mit 1.1.2011, nun ist es doch schon Herbst 2010:
Zitat
Ein Fehlstart des neuen Schülertransports in der Region wäre fatal. Und die noch immer höchst aktiven Kämpfer für den Weiterbestand der Ybbstalbahn bekämen dadurch Rückenwind.

Zitat
Die Bestbieter kann Schroll noch nicht nennen: "Zuerst müssen die durch die Ausschreibung ermittelten Kosten von der Landesregierung bestätigt und die finanzielle Bedeckung zugesichert werden", erklärt er. Wolfgang Schroll erwartet die Entscheidung in den nächsten Tagen.
Klingt für mich als wären die Kosten doch etwas höher als erwartet und man will die Gemeinden und deren Bürger vor vollendete Tatsachen stellen.
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dr. bahnsinn
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Die Donau ohne Donauuferbahn? Undenkbar!


« Antwort #329 am: Mo, 26.07.2010 18:55 »

Es ist das Dilemma der Bahn (generell, nicht nur der Ybbstalbahn), dass von den Straßenbefürwortern (User Hofbauer eingeschlossen) der Bahn die Kosten für Betrieb, (Aus-)Bau und Erhaltung auf Heller und Pfennig vorgerechnet und vorgehalten werden, während man versucht, die wahren Kosten für den Straßenverkehr zu verschleiern. Das fängt damit an, dass niemand ernsthaft aufzeigt, dass die Erhaltung der Strassen ein Vielfaches von dem kostet, was der Schwerverkehr (die Autobusse eingeschlossen) an Steuern und Mauteinnahmen bringt. Hier findet laufend eine unfreiwillige      Quersubventionierung des Schwerverkehrs durch den Pkw-Verkehr statt und niemanden scheint das zu kratzen und die Frächter- und Autobus-Lobby achtet schon darauf, dass das auch so bleibt. Weiters kommt niemand auf die Idee, die Kosten, die der Allgemeinheit durch die Verkehrspolizei erwachsen, dem Autoverkehr anzulasten. Die jährlichen Kosten durch  Verkehrsunfälle und deren Rehab-Kosten sollten auch endlich dem Straßenverkehr angerechnet werden.
Erst dann, wenn zwischen Bahn- und Straßenverkehr Waffengleichheit bezüglich der Anrechnung der wahren Kosten besteht, ist es legitim, ein Urteil darüber zu fällen, welcher Verkehr der öffentlichen Hand mehr auf der Tasche liegt.

dr. bahnsinn     
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